Fort Eben

Die belgische Festungsanlage Fort Eben Emael wurde in den

Jahren 1932 bis 1939 errichtet und galt als uneinnehmbar.

Dies stellte sich aber im Mai 1940 als unwahr dar, als die deutsche Wehrmacht das Fort zwischen dem 10. und 11. Mai einnahm.

Hierbei kamen bis zu diesem Zeitpunkt neuentwickelte

Lastensegler und Hohlladungen zum Einsatz

Das Fort liegt unmittelbar an dem kleinen Örtchen Eben Emael

von dem es auch seinen Namen erhielt.

Haupteingang zum Fort mit Übersichtskarte und Gedenkstein

Die beiden Fotos links zeigen die Verteidigungsanlage rechts vom Haupteingang, in der Mitte

die Verteidigung des Haupteingangs und rechts der Zugang zum Verteidigungsraum

Der Hauptzugangsstollen mit dem Maschinenraum, rechts die Arrestzellen

Wassertanks für die Duschen, Unteroffiziersunterkunft und rechts der Kommandeur

In der unteren Etage ist eine große Austellung, wo die Räume nachgestellt sind

Kirche, Friseur, Krankenstation und Zahnarzt

Sterilisationsraum und OP, zudem Schaukästen wo verschiedene Truppenteile dargestellt sind

Eine V1 Bombe, ganz rechts zum größenvergleich die Bombe eines StuKa

Zugang zum oberen Teil der Anlage, jetzt hieß es erstmal Treppensteigen

Munitions- und ein Wasserwagen diese mussten von Hand durch die langen

Gänge zu den einzelnen Geschützstellungen gefahren werden

Belüftungsstollen mit Filteranlage gegen Gasangriffe auf das Fort, rechts ein Munitionsschrank

Zugang zu einer Kasematte, in der Mitte die Wasserpumpe zur Versorgung der Geschütze

Munitionsaufzug, in der Mitte die Toilette und rechts eins der drei Geschütze

Eines der 7,5 cm Geschütze, rechts die Aussenansicht der Kasematte Vise`2

Ein beim Angriff zerstörter Zugang und Aufzug zu einer Kasematte auf dem zweiten Bild

von rechts sieht man noch deutlich die Einschläge. Rechts ein Munitionslager

Links nochmals das Munitionslager und rechts die Wachstube

Verteidigungsraum des Haupteingangs mit Aufstieg zur Beobachtungsglocke

Auf dem Aussengelände kann man sich die Panzerkuppeln und Kasematten ansehen

An dieser Panzerglocke hat die Hohlladung nicht so gewirkt wie sie sollte

Auf keinen Fall sollte man sich den Aussichtspunkt auf der Übersichtkarte mit Position 4

entgehen lassen !

Block V mit Blick auf den Panzersperrgraben

Auf den beiden rechten Fotos sieht man den Lüftungsschacht

 

Die Besichtigung der Anlage dauert ca. 3 Stunden und wird auch in deutscher Sprache geführt.

Es lohnt sich auf jeden Fall an der Führung teilzunehmen. Vor beginn der Führung wird noch

ein Film über das Fort und die Eroberung gezeigt. Die Besichtigung der Aussenanlage, in eigener Regie, dauert ca. 1-2 Stunden, je nach dem was man sich alles anschauen möchte.

Info´s über das Fort und Öffnungszeiten gibt es HIER