Hanstholm

Der Leitstandbunker

Hanstholm

Bei der Festung Hanstholm handelt es sich um die größte Befestigungsanlage nordeuropas im 2. Weltkrieg. Im April 1940 kamen die ersten deutschen Truppen nach Hanstholm.

In Kristiansand ( Norwegen ) befindet sich die gleiche Stellung wie in Hanstholm, diese Geschützstellungen hatten die Aufgabe Flotteneinheiten an der Einfahrt in die inneren dänischen Gewässer zu hindern. Die Geschütze hatten eine Reichweite von ca. 55 km welche allerdings nicht die gesamte Zufahrt sichern konnte, in der Mitte blieb eine ungeschütze Lücke von ca. 10km welche durch Minenfelder geschützt wurde. Eine Geschützstellung ist heute als Museum umgebaut, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Die Hanstholm Festung verfügte über :

 

4 stck. deutsche 38 cm Geschütze

4 stck. deutsche 17 cm Geschütze Modell 1902

1 stck. dänische Kanone 8,7 cm Modell 1876

16 stck. deutsche 10,5 cm Flak Geschütze

2 stck. russische 7,62 cm PAK Kanonen

8 stck. deutsche 4,7 cm PAK Kanonen

1 stck. norwegische 7,5 cm PAK Kanone

33 stck. deutsche 2 cm FLAK

12 stck. deutsche 3,7 cm FLAK

17 stck. 8 cm Mörser

4 stck. 5 cm Mörser

10 stck. dänische 8,1 cm Mörser

157 stck. Maschinengewehre

und

97 stck. Flammenwerfer

Die Mannschaft bestand aus ca. 6000 Soldaten

 

Zugang zum Museum links ein 38 cm Geschützrohr

Im Museum gibt es zahlreiche Ausstellungsstücke, rechts der Zugang zu den Unterkünften

Die Mannschaftsräume, der Waschraum und Maschinenraum

Einer der Generatoren und die Munitionsbahn, mit der die Munition zu den einzelnen Geschützen transportiert wurde. Rechts sieht man den Munitionsaufzug zum Geschützturm

Links ein original Geschoss, in der Mitte und rechts ein Munitionsbunker

Munitionsbunker von innen mit der Bahntrasse, rechts die einzelnen Lagerräume der Munition

Aufgang zur oberen Etage des Munitionsbunkers , in der Mitte und rechts die reste einer 38 cm Geschützstellung

Auf dem Gelände verteilt Mörser, MG und FLAK Stände, rechts der Blick

von einem Beobachtungsstand auf eine Geschützstellung

Blick von unten auf den Beobachtungsbunker, die beiden Fotos rechts zeigen einen Beobachtungsstand mit freiem Blick auf die See

E Werk Hanstholm

 

Gegenüber der Museumszufahrt liegt in einem Waldstück das E-Werk der Batterie Hanstholm. Dieses sollte die Batterie mit Strom versorgen wenn die Versorgung vom zivilen Stromnetz unterbrochen worden wäre. In dem Maschinenraum befanden sich zwei Dieselgeneratoren einer mit 200 PS und ein kleinerer mit 56 PS

Der Bunker verfügte über einen Schlafraum für 3 Mann

Zugang zum E-Werk

Der Flur mit dem Eingang, rechts die Lüftungsöffnungen

Die beiden linken Fotos zeigen den Heizraum, daneben die beiden den Brennstoffraum und rechts der Lüftungsraum

Auf den beiden linken Fotos der Mannschaftsraum, auf den beiden rechten der Maschinenraum in dem sich die Dieselgeneratoren befanden

Der doppelstöckige Leitstandbunker liegt direkt an der Bundesstrasse 26 Kai Lindbergs Gade, von hier aus wurden die 38 cm Geschütze gesteuert. Der Bunker war als permanente Unterkunft für 65 Mann eingerichtet, mit Zentralheizung, Duschen und Toiletten.

Der Haupteingang mit der Nahverteidigungsscharte, der Flur mit der Treppe zur unteren Etage und rechts der Maschinenraum.

Links der Flur, daneben der Lüftungsrraum,das Brennstofflager und der Auswertungsraum

Nochmal der Auswertungsraum mit Anschlüssen eines Waschbeckens und rechts der Zugang zum Observationsraum.

Hier sieht man den Periskop und Observationsraum rechts die Treppe zum Untergeschoss

Die Flure im Untergeschoss, rechts der Raum für die Warmwasserbereitung

Die Mannschfts Unterkünfte............

...............und die sanitären Anlagen

Die 17 cm Batterie

 

Die Batterie liegt ca. 1km südlich vom Leuchtturm

Links einer der Gechützbunker mit dem darüber liegenden Beobachtungsbunker

Beobachtungsbunker rechts noch original Schriften in einem Geschützbunker

Hier nochmal ein Überblick über die Batterie