Thyborøn

Thyborøn

 

 

War eine der wichtigsten Anlagen an der Westküste Jütlands.

Die Heeresküstenbatterie sollte feindliche Schiffe vor der Einfahrt in den Limfjord abhalten. Die Luftwaffe hatte die größte Bedeutung, sie diente der Nahverteidigung Thyborøns und sollte Luftangriffe und Einflüge im gesamten dänischen Luftraum verhindern. Insgesamt gab es über 100 Bunker in Thyborøn.

Hier arbeitete auch der dänische Architekturstudent Poul Morell Nielsen im

Auftrag einer dänischen Baufirma für die Deutschen. Er hatte unter anderem die Aufgabe die Befestigungswerke wie Industriegebäude oder Sommerhäuser zu tarnen. Poul Morell Nielsen war Mitglied einer dänischen Widerstandsbewegung,

den Spitznamen Schildkrötenspion erhielt er, weil seine Signatur aus einer

kleinen pfeifen-rauchenden Schildkröte bestand.

Im Kystcentret gibt es einen Ausstellungsbunker mit der Geschichte über den "Schildkrötenspion"

 

 

Hier kann man sich einen Film über die Geschichte anschauen

An der nordwestlichsten Ecke des Hafens liegt ein Beobachtungsbunker, von dem aus....

..die Kabelminen gezündet werden konnten, welche zur Sicherung des Limfjords

quer über die Einfahrt verlegt waren.

FLAK Bunker am Strand mit Blick auf die Limfjord Einfahrt

Von dem FLAK Bunker aus Richtung süden liegen noch zahlreiche Bunker am Strand

An den Bunkern sind teilweise noch gut die Tarnungen als "Ferienhaus" zu erkennen

Hier ist alles vertreten, von Geschützbunkern über MG - bis hin zu kleinen Munitionsbunkern

Auf den beiden rechten Bildern der Befehlsstand der Heeresküstenbatterie ein R 636

Rechts der Aufgang zum Beobachtungsstand

Links sieht man wie gut der Bunker einst getarnt war, rechts ein Aquarell aus dem Jahre 44/45

Der Blick aus dem Beobachtungsstand auf´s Meer und auf den Strand

Der 2 stöckige Komandobunker "Lama" wovon die untere Etage völlig unter Wasser steht

In das innere gelangt man nur noch über den Belüftungsschacht des Generatorraums

Mannschaftsbunker R 635 rechts noch eine original Beschriftung

Die folgenden Bunker befinden sich hinter den Dünen

Scheinwerferbunker FL 277 im inneren ging es teilweise nur auf allen vieren

Es nagt der Zahn der Zeit

Dieser R 622 war ein wenig feucht

Der Gucklochverschluss lies sich sogar noch bewegen

Auf dem rechten Bild sieht man, dass die Bunker heute teilweise noch

von der dänischen Marine genutzt werden